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ÖDP Münster zum Umgang mit dem Gut „Wasser“

In den letzten Wochen war es wieder ungemein heiß und trocken; in der Stadt lassen zahlreiche Bäume ihr Leben und die Wasserversorgung ist von externen Quellen abhängig.

„Auch wenn ausreichend Trinkwasser vorhanden ist, müssen wir sparsam mit Wasser umgehen, und das nicht nur, wenn es heiß ist,“ schätzt Franz Pohlmann von der ÖDP die Lage ein. Allein die Tatsache, dass das Wasser aus dem Dortmund-Ems Kanal für das Trinkwasser der Stadt per Versickerung aufbereitet wird und Wasser aus dem Ruhrgebiet zugekauft wird, zeige, dass Münster auf externe Quellen angewiesen ist, um seinen Wasserbedarf zu decken.

Auch die Aufhebung zweier Wasserschutzgebiete durch schwarz-grün werde bei der ÖDP und den Umweltverbänden kritisiert. Hier hätte man sich eine Erhaltung als strategische Reserve ausdrücklich gewünscht. An deren Orten fehlt der Regen ebenfalls, das Problem ist nur verlagert. Den Mangel der letzten beiden regenarmen Jahre hat das Grundwasser noch lange nicht wieder aufgeholt. „Städte müssen ebenso wie die Landwirtschaft umdenken“, so der Ratsherr.

„Statt das Regenwasser möglichst schnell abzuführen, sollten Flächen entsiegelt werden, um das Versickern zu ermöglichen, und Rückhaltebecken geschaffen werden“, fordert er für die ÖDP. Sie fordert, das KfW-Programm für die Förderung von Regenwassernutzung durch ein eigenes Förderprogramm zu ergänzen. „So können private Gärten kostengünstig bewässert werden, Regenwasser wird auf den kommunalen Flächen versickert und landet nicht ungenutzt in der Kanalisation.“ Dass diese bei Extremlagen entlastet werden muss, hat das „Jahrhunderthochwasser“ überzeugend demonstriert.

 

(Bild: Franz Pohlmann)


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