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Pressemitteilung

Europawahl 2024: Das Handwerk baut Europa

Der Elektromeister Jeyaratnam Caniceus kandidiert für die ÖDP für Europa

(Kempen/Brüssel) – „Ich möchte als Elektromeister für mehr Wertschätzung, Akzeptanz und Bürokratieabbau des Handwerks in Europa einsetzen.“ so der Kandidierende zum EU-Parlament Jeyaratnam Caniceus (ÖDP). Mehr Repräsentanten der Handwerksberufe müssten in den Parlamenten vertreten sein. Caniceus will dem Handwerk im EU-Parlament zu mehr Bedeutung auf politischer Bühne verhelfen.

Das Handwerk spiele in Europa eine entscheidende Rolle für die Wirtschaft, Kultur und das soziale Gefüge. Es umfasse eine breite Palette von Aktivitäten, von traditioneller Handwerkskunst bis hin zu modernen handwerklichen Dienstleistungen. Diese fänden in Bereichen wie Bau, Reparatur, Restaurierung und Produktion von Konsumgütern statt. Das Handwerk sei tief in der europäischen Geschichte verwurzelt und spiegele die Vielfalt und den Reichtum der verschiedenen europäischen Kulturen wider, so Caniceus.

 In wirtschaftlicher Hinsicht sei das Handwerk für die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Förderung des Unternehmertums und die Belebung der lokalen Wirtschaften von großer Bedeutung. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die den Großteil des europäischen Handwerks ausmachen, stellten eine wichtige Säule der europäischen Wirtschaft dar. Sie trügen nicht nur zur Beschäftigung bei, sondern auch zur Förderung der regionalen Entwicklung und zum Erhalt des kulturellen Erbes.

 Die Europäische Union erkenne jetzt schon die Bedeutung des Handwerks an und unterstützt es durch verschiedene Programme und Initiativen. Dazu gehörten Fördermittel, Ausbildungsprogramme und Maßnahmen zur Erleichterung des Zugangs zu Märkten. Diese Maßnahmen zielten darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit des Handwerks zu stärken, Innovation zu fördern und das traditionelle Handwerk für zukünftige Generationen zu erhalten. Diese Anstrengungen auf europäischer Ebene reichten jedoch bei weitem nicht aus, dem Handwerk seinen Stellenwert zu geben.

 Das Handwerk stehe vor großen Herausforderungen. Dazu gehörten der Fachkräftemangel, die Anpassung an neue Technologien und Nachhaltigkeitsanforderungen sowie der Wettbewerb durch Massenproduktion und Globalisierung. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, seien Innovation, die Weitergabe von Wissen und Fähigkeiten sowie die Anpassung an sich ändernde Marktbedingungen von entscheidender Bedeutung.

 „Die Bewahrung des Handwerks und seine Anpassung an die moderne Welt sind nicht nur für die Wirtschaft wichtig, sondern auch für den Erhalt des kulturellen Erbes und der Identität Europas.“ so Caniceus. Das Handwerk verbinde Vergangenheit und Zukunft, indem es traditionelle Techniken bewahre, während es gleichzeitig Innovationen integriere, die es relevant und lebendig hielten.

 

 

Bild: Jeyaratnam Caniceus

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