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Pressemitteilung

Gedenken an den 15. Jahrestag des Atomunfalls von Fukushima

EU-Chefin verharrt wider besseres Wissen auf Atom-Holzweg

Vor dem Jahrestag der Fukushima-Katastrophe kritisiert die ÖDP vom Niederrhein Ursula von der Leyens neue Pro-Kernenergie-Aussage und das Bestreben, noch mehr Geld an private Kernkraftinvestoren zu zahlen: „Keine Lösung unserer Energiefragen, aber hochgefährlich."

(Düsseldorf/Mönchengladbach/Krefeld/Neuss) - EU-Chefin Ursula von der Leyen bezeichnete die Abkehr von der Kernkraft als „strategischen Fehler". Dafür erntete die CDU-Frau harsche Kritik der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) vom Niederrhein. Die Partei kritisiert auch die Ankündigung der Kommissionspräsidentin, dass die Gemeinschaft weitere 200 Millionen Euro zur Absicherung privater Investitionen in neue Atomanlagen auszugeben gedenke: „Das ist der absolut falsche Weg die Energieengpässe zu beseitigen. Wir sollten lieber konsequent erneuerbare Quellen ausbauen, die uns mit dezentraler Energie unabhängig von Krisenherden und Autokraten und vor allem sicherer und ohne das noch immer ungelöste Atommüllproblem beliefern."

Vor dem Hintergrund der aktuellen Energiekrise durch Konflikte wie dem Ukraine- sowie dem Irankrieg erinnerte die ÖDP Niederrhein  an das Atomdrama von Fukushima vor 15 Jahren (11. März 2011). Dies habe die Problematik der Kernkraft der ganzen Welt vor Augen geführt: „Das darf es nie wieder geben." Atomkraft sei nicht zukunftsfähig, ist sich die ÖDP sicher und lehne diese gefährliche Technologie ebenso strikt ab, wie ein Festhalten an der klimaschädlichen fossilen Energie. Die ÖDP setze stattdessen auf dezentral genutzte erneuerbare Energie. „Die ist nicht nur sauberer und sicher. Sie ist zudem auch günstiger. Atomenergie dagegen ist die teuerste Form der Energieversorgung, wenn wir die tatsächlichen Kosten nicht einfach nur den Bürgern auferlegen", betont die ÖDP.

 

Foto: Wikimedia CC 

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