Pressemitteilung
Petition für mehr Schutz für Haustiere: ÖDP startet Kampagne für strengere Tierschutzvorschriften für Hunde und Katzen und sucht Verbündete
Der ÖDP-Kreisverband Düsseldorf & Niederrhein will neue EU-Regeln zum Schutz von Hunden und Katzen schneller umgesetzt sehen: „10 Jahre Übergangsfrist heißt zehn Jahre unnötiges Tierleid"
(Düsseldorf/Krefeld/Neuss/Mönchengladbach) Wenn es um die Unversehrtheit oder den Verzicht aufs Quälen von Tieren geht, tickt die Uhr in Deutschland langsam: „Das darf nicht sein", so die Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) Düsseldorf & Niederrhein. „Hier müssen wir rasch handeln und das EU- Gesetz zum Wohlergehen von Hunden und Katzen und deren Rückverfolgbarkeit, das letzte Woche von der EU beschlossen wurde, schnell in die Tat umsetzen." Die ÖDP wolle – nicht wie jüngst in der EU verabschiedet – eine zehn- bis fünfzehnjährige Übergangsfrist zur Einführung der obligatorischen Registrierung von Hunden und Katzen mittels eines Chips nicht abwarten. Stattdessen fordere sie die Bundesregierung zu einer rascheren Umsetzung dieser Tierschutzregeln in Deutschland auf.
Die ÖDP startete daher bundesweit eine Petition zur schnellen Umsetzung der neuen Tierschutzregeln. Sie fordere alle auf, die Petition zu unterzeichnen. Denn eine schnelle Chip- und Registrierungspflicht könne unmittelbar helfen, entlaufene oder ausgesetzte Tiere schneller ihren Halterinnen und Haltern zuzuführen, Tierheime zu entlasten ebenso Kommunen und Steuerzahlende, die weniger Kosten für Fundtiere tragen müssten. Schließlich könnten kriminelle Händler leichter verfolgt werden.
Die ÖDP Düsseldorf & Niederrhein unterstütze nach Kräften diese Petition, um das Leid von Haustieren zu lindern.
Das EU-Gesetz solle rund 150 Millionen Hunden und Katzen auf dem Kontinent ein besseres Leben sichern. Diese Regeln sollten Tiere vor miserablen Haltungsbedingungen, vor oft schmerzhaften Züchterqualen oder den Geschäftemachern des illegalen Handels (meist mit Welpen oder Kätzchen) schützen. Als Berichterstatterin im Umweltausschuss des Europaparlaments hatte die Europaabgeordnete der ÖDP Manuela Ripa entscheidend dazu beigetragen, dass die verpflichtende Kennzeichnung und Registrierung aller Hunde und Katzen – also auch von Tieren in Privathaushalten – in den Gesetzestext aufgenommen wurden.
Die nun beschlossenen langen Übergangsfristen hätte sie nicht abwenden können. „Deshalb müssen wir als ÖDP und mit Hilfe hoffentlich vieler Tierfreundinnen und Tierfreunde, Tierschutzverbände und Tierheimen nun dafür sorgen, dass die deutsche Regierung sich nicht so lange Zeit lässt, das Gesetz umzusetzen", wünscht sich die ÖDP vom Niederrhein.
Hier finden Sie die Online-Petition der ÖDP:
(Foto: : Pixabay/Zamonelli/ai_generated)
