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Pressemitteilung

Schutz des Wassers ins Zentrum der Umweltpolitik rücken

Am Weltwassertag mahnt die ÖDP vom Niederrhein zum achtsameren Umgang mit dem nur scheinbar unendlichen Lebensquell Wasser.

(Düsseldorf/Mönchengladbach/ Krefeld/Neuss) - Der Weltwassertag am 22. März verdeutliche die zwiespältige Sicht auf das lebenswichtige Element: Ohne Wasser könnten weder Menschen noch Tiere oder Pflanzen überleben. Theoretisch gebe es genug davon auf dem Globus – trotzdem sei Wasser in vielen Regionen knapp. Das Umweltbundesamt spreche vom überwiegend „guten ökologischen Zustand" des Wassers in Deutschland – trotzdem gebe es immer wieder Streit um diesen Rohstoff – etwa wenn Unternehmen wie Tesla in Brandenburg zu viel davon beanspruchten oder wenn Wasserprojekte zum Ärgernis geraten, wie bei der Umleitung des Rheins zum Auffüllen der verlassenen Tagebaugruben in Nordrhein-Westfalen.

Regelmäßige Überschwemmungen beleuchteten zudem die dunkle Seite des Lebenselixiers. Einerseits plätschere zu wenig, andererseits ströme zu viel. Die Infrastruktur in Deutschland sei nicht ausreichend auf die stärkeren Niederschläge in Folge des Klimawandels vorbereitet. Überflutungen verursachten daher massive Schäden. Eine verfehlte „Wasserpolitik" und die Verdichtung der Böden führten dazu, dass der Boden die Niederschläge nicht ausreichen aufsaugten. Es vertrockneten  Ernten. „Die Politik muss auf diese veränderte Situation reagieren", drängte Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) in Düsseldorf und vom Niederrhein: „Wir alle müssen umdenken und künftig noch behutsamer mit Wasser umgehen." Für die ÖDP gilt: „Der Schutz unserer Wasserreserven muss ins Zentrum der Umweltpolitik rücken."

Die ÖDP Bayern habe hierzu eine Petition „Trinkwasserversorgung vor kommerziellen Interessen" mit über 10.000 Unterschriften beim Bayerischen Landtag eingereicht. Ziel der Petition sei es, das Staatsziel „Trinkwasserschutz" in der Bayerischen Verfassung zu verankern. Dies hätte deutschlandweite Ausstrahlung.

Der ÖDP verweist darauf: Daher dürfe Wasser nicht für Anerkennungsbeträge an die Industrie abgegeben werden. Es müsse für alle, die es nutzen wollen, einen angemessenen Preis haben - nicht nur für Haushalte. „Unser Trinkwasser ist zu wertvoll für viele aktuelle Verwendungen", stellt die ÖDP klar: „Um Trinkwasserknappheit zu vermeiden, ist daher die Trennung in einen Trink- und einen Brauchwasserkreislauf unabdingbar."

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In der neuesten Ausgabe ihrer Zeitschrift ÖkologiePolitik widmet sich die ÖDP daher ausführlich diesem Schwerpunktthema.

 

 

Bild: Symbolbild: Pixabay JonasKIM

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